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Horsemanship Kalender 2011

Liebe Freunde und Unterstützer der "Lakota Horsemanship",

Auch für das Jahr 2011 habt Ihr wieder die Möglichkeit, einen Bildkalender der Horsemanship zu erwerben.
Aufgrund der relativ hohen Versandkosten für das DIN A3 Format haben wir uns dieses Jahr dafür entschieden, den Kalender im Format DIN A4 (Querformat) drucken zu lassen. Die Bilder zeigen wieder 12 hochwertigen Aufnahmen von verschiedenen Veranstaltungen aus den vergangenen Jahren.

Der Preis beträgt EUR 12,- pro Exemplar zuzüglich Porto und Verpackung. Der Verkaufserlös der Kalender geht wieder zu 100% zu gunsten der Lakota Horsemanship.

 

Die Kalender gehen diese Tage in den Druck und wer möchte kann bereits jetzt mit diesem Bestell-Formular eine Vorbestellung abgeben. Der Versand der Kalender erfolgt dann ab ca. Mitte Juli 2010.

Vielen Dank an dieser Stelle schon einmal an Stephanie Dillard, Saphira Iroegbu, Ambros Göller und Wendell Yellow Bull sen. für die schönen Bilder.

Schöne Grüsse,
ANDREAS BAUMANN

Hier schon mal ein paar Screenshots:

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Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Incorporation

(To bring back the Horse and the Child Incorporation -- Das Pferd und das Kind wieder zusammen bringen.) (Lakota Horsemanship Organisation -- Lakota Reitkunst Organisation)

We are Lakota. We are not Cowboys, we are Horsemen

( O-Ton: Mel Lone Hill, ehemaliger Vize -Stammespräsident der Pine Ridge Indian Reservation und Mitglied der Organisation Sunka Wakan Na Wakanyeja Awicaglipi Inc.)

Die Sioux bzw. Lakota gelten seit jeher als hervorragende Reiter, sowie Pfeil-und-Bogen Schützen. Beides ist in ihrer Tradition tief verankert. Die Arbeit und das Zusammenleben mit Pferden, sowie das Aufleben alter traditioneller Werte sollen den jungen Indianern bei der Wiederfindung ihrer eigenen Identität helfen. ?Viele Familien im Pine Ridge Reservat sind von Alkohol, Drogen und häuslicher Gewalt geprägt. Für die indianischen Kinder und Jugendlichen ist es schwer, diesem Teufelskreis zu entfliehen und an eine hoffnungsvolle Zukunft zu glauben. Schulerziehung und medizinische Versorgung sind lückenhaft.

Ziel der Lakota Horsemanship Organisation ist es daher, Kinder und Jugendliche durch verschiedene Programme zur Rückbesinnung auf traditionelle Werte anzuregen um sie dadurch vor Alkohol- und Drogenmissbrauch zu bewahren.

Die beiden Vorstandsvorsitzenden Wendell Yellow Bull und Bam Brewer versuchen seit Jahren durch großes Engagement zusammen mit den Mitgliedern der o.g. Lakota Horsemanship den Kindern und Jugendlichen ihres Volkes zu helfen, Wege aus ihrem problematischen sozialen Umfeld zu finden. ?Einige Beispiele für Aktionen der Lakota Horsemanship: Crazy Horse Memorial Ride, Little Bighorn Ride, Laborday Ride und Sobriety Ride. Bam Brewer ist u.a. Initiator des Crazy Horse Memorial Ride. Der fünftägige Ritt wurde auch im Juni diesen Jahres zum bereits10ten Mal durchgeführt. Unter der Leitung spiritueller Führer ritten fast 200 Jugendlichen und Erwachsene von Fort Robinson Nebraska (dort wurde am 5. September 1877 der legendäre Lakota Häuptling »Tasunka Witko« ermordet) nach Pine Ridge in South Dakota.

Eine weitere Aktion ist der sogenannte »Sobriety Ride«. Die jungen Reiter werden ganz bewusst durch White Clay geführt, einer Grenzgemeinde, die vorrangig aus Holzhütten besteht in denen Billig-Alkohol verkauft wird. Die Teilnehmer des Rittes halten dort demonstrativ an, um gemeinsam mit den Kindern für die vielen Betrunkenen zu beten, die vor den Hütten liegen.

Außerdem werden für die Kinder und Jugendlichen auch verschiedene Workshops angeboten. Dies sind unter anderem Schnitzkurse, Kräuterexkursionen mit dem Wild Life Biologen Richard Sherman, sowie mehrtätige Wilderness Camps. Auch während der Wintermonate werden für die Jugendlichen regelmässig Veranstaltungen angeboten. In der Vergangenheit waren dies z. B. Kurse zum Anfertigen von Pferdezubehör und Zaumzeug, das Basteln von Bilderrahmen aus Holz, und der Besuch einer Landwirtschaftsausstellung in Rapid City mit Essen, Kinobesuch und anschliessender Übernachtung.

 
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